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  23.08.2019
 
 

Superfruits in der Sportnahrung

Was haben Aronia, Granatäpfel, Avocados und Johannisbeeren gemeinsam? Was für manche eher nach einer merkwürdigen Smoothie-Kombination klingt ist in Wirklichkeit ein Ernährungstrend. Die Superfruits sind in der aktuellen Sportnahrung ein heiß diskutiertes Thema, welches auch die nutrineo-Experten beschäftigt. Was sind Superfruits genau? Welche Wirkung versprechen sie hinsichtlich der Fitness? Und wirken sie auch tatsächlich?

Superfruit- Was ist das?
Superfruits sind all jene Früchte, die besondere Nährstoffinhalte wie ein hohes Maß an Vitaminen, Polyphenolen, Mineralstoffen und Antioxidantien aufweisen und deshalb den Ruf eines medizinischen Heilmittels tragen. Der Begriff lässt sich jedoch nicht genau definieren, weshalb die viel verbreitete Annahme ist, es handle sich ausschließlich um exotische Früchte. Diese Annahme wird durch die Herkunft des Begriffes aus Amerika bestärkt. Die Amerikaner berufen sich auf das traditionelle indigene Wissen und haben mittels der Ernährungswissenschaften diesen neuen Trend entwickelt. 
 

 
 

Welche Früchte sind „Super“ und was bewirken sie?

Superfruits sind gegensätzlich zu der allgemeinen Erwartung nicht nur exotische Früchte, sondern wachsen auch direkt vor unserer Haustür, beispielsweise Johannisbeeren oder auch Kürbiskerne sollen sich bei hinreichender Menge positiv auf die Gesundheit auswirken. 
Ob sich die Früchte tatsächlich positiv auf die Gesundheit auswirken, wird in der bestehenden Literatur ähnlich wie andere Sporternährungstrends, beispielsweise Low-Carb oder ketogene Ernährung eher kontrovers diskutiert. 
Es gibt zum einen unter Ernährungswissenschaftlern die Meinung, dass Superfruits wie Arzneimittel wirken. Die Prämisse ist, dass der Konsum in hohem Maße und in einer möglichst naturbelassenen Form, also zum Beispiel roh, stattfindet. 
Die Verbraucherzentrale vertritt die gegenteilige Meinung und warnt sogar teilweise vor dem Konsum, insbesondere von Konzentraten und exotischen Früchten. Erstens ist die gesundheitliche Wirkung nicht bewiesen, zweitens können die Produktionsbedingungen in den Herkunftsländern unter anderem eine höhere Schadstoffbelastung hervorrufen und drittens können bei der konzentrierten Form vermehrt toxische Stoffe auftreten.
 

Wie können Superfruits eine Ergänzung zur täglichen Fitnessnahrung werden?
nutrineo empfiehlt Superfruits beispielweise in Kombination mit Proteinshakes oder Proteinpuddings als trainingsunterstützende Grundlage für Fitness oder Muskelaufbautraining. Die reichhaltigen Nährstoffe decken den Bedarf an Proteinen, Polyphenolen und Vitaminen. Bei einem intensiven Training spielen Antioxidantien und Mineralstoffe eine große Rolle. Deshalb sind Superfruits eine gute Alternative zu anderen Früchten und sollten zumindest in zukünftigen Ernährungsplänen Beachtung finden.
Zusammenfassend ist der Konsum von Superfruits, wenn ein geringer Verarbeitungsgrad oder heimische Früchte verwendet werden, auf jeden Fall nicht schädlich, vermutlich sogar förderlich für die Gesundheit. Ob sie jedoch einen leistungssteigernden Effekt haben oder z.B. eine Minderung von Falten bewirken können, ist nicht wissenschaftlich bewiesen.
 

 

Superfruits im Blick

Granatapfel
•    Reichhaltige Anzahl von Polyphenolen und Antioxidantien
•    Senkt den Blutdruck kurzfristig und mindert oxidativen Stress 
•    Mildert Darmbeschwerden, Hautausschläge, Kopfschmerzen
•    Besonders lecker zu Salaten, in Säften und Smoothies

Aronia (Apfelbeere)
•    Enthält Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien
•    antioxidativ, entzündungshemmend und cholesterinsenkend
•    Am Besten zusammen mit grünem Blattgemüse anrichten,
     getrocknet, oder als Saft konsumierbar
 

 
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