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  21.06.2019
 
 

Ketogene Ernährung - Der neue Diät-Trend?

Pfannkuchen, Peanut-Butter und fettiges Fleisch während einer Diät? Ja, das geht, wenn nur wenig Zucker enthalten ist! Die Lösung dafür ist ein neuer Trend, die sogenannte „Keto-Diät“. Wer von der Keto-Diät noch nichts gehört hat, kennt vielleicht die Low-Carb-Diät.  In einem Wort zusammengefasst ist die Keto-Diät eine „LowLow – Carb Diät“. Diese Ernährungsform soll nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch Krankheiten bekämpfen. Doch wie gut ist der Ernährungstrend wirklich?
Der Fokus bei dieser Ernährung liegt darauf, dass auf Kohlenhydrate und somit den Zucker verzichtet wird, stattdessen wird eine fettreiche Nahrungsaufnahme priorisiert. Anders als bei vielen Diätformen müssen die Kalorien bei dieser Methode nicht mitgezählt werden. 

Ketogene Ernährung in Sport und Medizin
Ziel der ketogenen Ernährung ist es, durch den Mangel an Kohlenhydraten und die vermehrte Verbrennung von Fett, Kilos zu verlieren. Aus diesem Grund kann auch mal ein Stück weiße Schokolade gegessen werden, wenn diese einen geringen Anteil an Kohlenhydrate enthält. Gerade Sportler nutzen diese neue Form von Diät, weil sie dadurch vor einem Wettkampf optimal vorbereitet sind. Für einen begrenzten Zeitraum kann das sinnvoll sein, denn der Körper wird durch die zuckerarme Ernährung gezwungen, seine Fettreserven abzubauen, um die lebenswichtige Energie zu erhalten. Zudem werden die Glukosespeicher mit dem darin gebunden Wasser abgebaut, was zu einer zusätzlichen Entwässerung des Körpers führt. Dadurch zeichnen sich Muskelpartien deutlicher unter der Haut ab und parallel sinkt natürlich das Körpergewicht.
Nicht nur für den gewichtsreduzierenden Markt, auch für den medizinischen Markt spielt die ketogene Ernährung eine wichtige Rolle. Denn Ketogene wirken entzündungshemmend, energiesteigernd, fettverbrennungsfördernd, konzentrationssteigernd und blutzuckersenkend. Diese Ernährungsform soll auch die Behandlung von Epilepsie und anderen neurologischen Erkrankungen unterstützen und ist hier mittlerweile medizinisch anerkannt. Auch wenn noch nicht genau erforscht ist, warum sie helfen kann, so ist belegt, dass sie die Übererregung von Nervenzellen mindert und Entzündungen hemmt.

Doch wie funktioniert die komplette Diät im Körper?
Durch die fettreiche Ernährung und den Verzicht von Kohlenhydraten wird der Fettstoffwechsel des eigenen Körpers über einen längeren Zeitraum hinweg, komplett „neu programmiert“. Durch den Mangel an Glukose wird der Körper auf die sogenannte Ketose umgestellt. Anstelle von der Zuckerverbrennung bedient sich der Körper an den eigenen Fettreserven und baut so die Fette ab. 
Die Leber wandelt diese Fette in Ketonkörper um, damit der Körper weiterhin noch leistungsstark und effizient arbeitet. Für das Gehirn ist dieser Vorgang von entscheidender Bedeutung, denn durch die fehlende Glukose würde es sonst keinen Energielieferanten mehr besitzen.

Was bedeutet die Diät in der Umsetzung?
•    < 5 % Kohlenhydraten pro Tag 
•    25 – 35 % Proteine bzw. Eiweiße pro Tag 
•    60 – 70 % Fett 
Normalerweise deckt ein Erwachsener täglich ca. 50 Prozent seines Energiebedarfs mit Kohlenhydraten. 

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung?
Generell kann gesagt werden, dass kein Wunder innerhalb von einer Woche eintritt, da der Organismus mindestens eine Woche benötigt, um sich auf die neue Ernährungsweise einzustellen und seinen Stoffwechsel anzupassen. Theoretisch kann man sich so lange ketogen ernähren, wie man möchte. Praktisch sollte jedoch auf eine ausreichende Abwechslung der Lebensmittel und Gerichte geachtet werden.
Nach dem Erreichen des Diätzieles, muss der Körper zunächst langsam an die reguläre Ernährung gewöhnt werden und daran, dass nun wieder mehr Kohlenhydrate zur Verfügung stehen. Denn genauso langsam wie die Stoffwechselumstellung auf die ketogene Ernährung passiert ist, genauso langsam gewöhnt sich der Körper wieder an die normalen Kohlenhydrate. Passiert dieser Vorgang zu schnell, kann es sein, dass der JoJo – Effekt eintritt.

 

 
 

Nahrungsmittel im Fokus

Was steht auf dem Speiseplan? 
Statt Kohlenhydrate stehen Fette auf dem Essensplan. Auf Obst muss verzichtet werden, denn die darin enthaltene Fruktose (Fruchtzucker) darf nicht zu sich genommen werden. Heidelbeeren oder Himbeeren sind jedoch in kleinen Portionen erlaubt. 

Was sollte beachtet werden?
Die ketogene Ernährung ist eine extreme Form der Ernährung, da sie durch die komplette Stoffwechselumstellung den Körper aus dem Gleichgewicht bringt.

Da der Körper auf eine gewisse Zufuhr an Kohlenhydraten angewiesen ist, ist sie als dauerhafte Ernährungsform nicht geeignet.  Dabei kommt es darauf an, qualitativ hochwertige Kohlenhydrate wie z.B. Vollkornprodukte zu wählen und auf Weißmehle und stark verarbeiteten Zucker eher zu verzichten. 
Als Teil einer Therapie oder Kur kann die Keto-Diät durchaus hilfreich sein. Entscheidet man sich aus medizinischen Gründen für eine ketogene Ernährung, sollte das zuvor immer mit dem Hausarzt abgesprochen werden.

Individuelle Private-Label-Lösungen by nutrineo
Der Fokus sollte stets auf einer abwechslungsreichen Ernährung liegen. Damit eine vollwertige Nährstoffversorgung sichergestellt ist, bietet nutrineo als Spezialist für Sportnahrung und Mahlzeitenersatzprodukte verschiedene Lösungen an.

Das nutrineo-Team ist bereit mit Ihnen ein Schritt nach vorn zu gehen und Ihr individuelles Mahlzeitenersatz-Produkt zu entwickeln. Denn nicht nur während der Diät sondern auch danach muss darauf geachtet werden, dass kein JOJO –Effekt eintritt. nutrineo beschäftigt sich intensiv mit Mahlzeitenersatz und Diätprodukten mit langanhaltendem Effekt, die zudem einen gesunden Lebensstil unterstützen. Je nach Zielgruppe arbeitet nutrineo an individuellen Private-Label Lösungen im Bereich Gewichtsmanagement und Sportnahrung.

 

Ernährungs-Tipps

Was man essen darf: 
•    Kohlenhydratarmes Gemüse z.B. Avocado, Broccoli 
•    Nüsse, Samen, Öle 
•    Eier und Milchprodukte
•    Fettiger Fisch wie z.B. Lachs 
•    Fleisch, Wurst und Speck 

Was man vermeiden sollte: 
•    Getreideprodukte wie Brot, Nudeln, Reis, Müsli und Kartoffeln 
•    Hülsenfrüchte wie Linsen und Erbsen
•    Zuckerhaltige Lebensmittel wie Kuchen, Süßigkeiten und Fertiggerichte 
•    Cola und Limonaden  
•    Obst, da Fruchtzucker enthalten ist

 
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